Damals musste jeder alles machen!
Shownotes
Moderatoren Dennis Niemeyer und Jana Meyer im Gespräch mit den ehemaligen Mitarbeitern und heutigen Archivaren unserer Genossenschaft Wilhelm "Willi" Behnen und Heinz Richter über ihre Tätigkeiten im Archiv und ihre berufliche Laufbahn. Ein kurzweiliger Rückblick auf die Genossenschaftshistorie mit vielen Anekdoten und persönlichen Erfahrungen.
Darüber hinaus gibt es wieder aktuelle Markteinschätzungen des Kollegen Florian Veldman und einen Hinweis zur Generalversammlung.
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00:00:04:
00:00:13: Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des meiner M-sechte Podcast.
00:00:18: Ich bin heute nicht bei uns im Büro bei der Reifersamstecht in Bersen wo wir normalerweise die Folgen aufnehmen sondern ich bin heute in Spannhaaren Städte und habe hier einen ganzen Raum voller Menschen aber auch voller Aktenordner und voller Geräte und volle vieler viele Informationen.
00:00:34: Und das bringt mich auch gleich zu meinen Gästen!
00:00:36: Ich sitze nämlich heute hier zusammen mit Wilhelm Behen Willhelm, schön dass du da bist.
00:00:41: Mit Heinz Richter und mit meiner Kollegin Jana Meier.
00:00:46: Und wo wir sind und was wir hier gerade machen und wer ihr alle seid das erzählen wir euch in der folgenden Rubrik.
00:01:00: Ja meine ems rechte Gäste!
00:01:01: Schön dass Ihr Euch die Zeit genommen habt Willhelm Heinz & Jana heute Teil dieser Sendung zu sein.
00:01:07: Wir sind hier im Archiv der Reifeisen Ems Fächte.
00:01:12: Ich würde mal, bevor wir ins Thema Archiv einsteigen, kurz fragen.
00:01:16: Wir haben gerade schon mal so ein bisschen geschnackt bei der Tasse Kaffee über unsere kurze Historie Jana und meine aber über eure doch recht lange Historie bei der Reifeisenemsfechte Und vielleicht könnt ihr euch den Zuhörern mal kurz vorstellen Wer ist Wilhelm Behen?
00:01:33: Ja, Wilhelm Been ist mein Name.
00:01:36: Bei meinen Kollegen bin ich eher unter dem Namen Willi Been bekannt.
00:01:42: Ich bin verheiratet, habe vier Kinder.
00:01:45: Mittlerweile drei Enkelkinder.
00:01:49: Ich habe am ersten Viertel, aus der Reifeisen-Wahngenossenschaft Sögel begonnen.
00:01:59: Und per erste Ersten, erst in den Neunundsechzig ist die Wahngenossenschaft Art die Warngenossesschaft Sögle mit der Reiffeisenbank in Bersen fusioniert Und somit bin ich quasi als Auszubildender im ersten Lehrjahr mit nach Bersen rübergekommen.
00:02:20: Dort habe ich meine Ausbildung auch beendet und wir waren damals in allen Arbeitsbereichen beschäftigt, die mussten alles machen wie das damals so üblich war.
00:02:36: Zu Anfang haben wir in einem Großraumbüro gearbeitet wo die Mitarbeiter der Warngenossenschaft und der Bank zusammengearbeitet haben.
00:02:48: Und... ...Ninzehnhundertsechsundachtzig bin ich dann ganz in die Bank gewechselt, bis dort habe ich auch bis zu meinem Ausscheiden gearbeitet.
00:03:00: Im Nachhinein muss ich sagen, die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht.
00:03:07: Rückblicken war es auch eine schöne Zeit für mich!
00:03:12: Damals war das bei uns noch so, jeder musste alles machen.
00:03:15: Es wurde nicht getrennt ob man jetzt quasi in der Warenabteilung auf dem Büro arbeitet oder in der Bank, jeder hat alles gemacht.
00:03:25: Wie viele Leute wart ihr zu der Zeit?
00:03:31: Denke mal so über den Daumen,
00:03:35: zwanzig Mitarbeiter insgesamt.
00:03:36: Das waren dann irgendwo siebziger, achtziger Jahre, also deine Ausbildung... Das war Anfang der Siebzigerjahre.
00:03:48: Wie du gerade schon gesagt hast, zwanzig Leute ... Ich glaube das darf man sagen sind wir über neunhundert.
00:03:53: Das hat sich dann doch schon recht stark entwickelt in den letzten Jahren.
00:03:58: Ich würde sagen zu deiner Laufbahn und Historie und warum wir heute miteinander sprechen da kommen wir gleich noch zu.
00:04:02: ich würde mal ganz kurz unseren nächsten Gast bitten hallo Heinz schön dass du auch hier heute Teil meiner Sendung bist und würdet dich mal bitten den Zuschauer mal zu erzählen wer Ist Heinz Richter und welche Laufbahn hast du bei der Reifeisen am Sechte genommen?
00:04:16: Ja, ich bin angefangen als Auszubildende bei einer landwirtschaftlichen Maschinenhandel.
00:04:29: Die Firma Beinike im Mappen.
00:04:30: Da habe ich meine Ausbildung gemacht zum Kaufmann am siebenzwanzigsten Mai hier angefangen, weil man jemanden gesucht hat.
00:04:45: Der Kaufmännisch schon seine Ausbildung hinter sich hatte.
00:04:51: Die erste Arbeit, die ich hier machen durfte – was Willi eventuell schon mal angesprochen hat – war, dass ich drei Monate lang Zinsen gerechnet habe nur für die Sparkon.
00:05:03: Mit der Hand versteht sich?
00:05:04: Mit der hand und dem Bleistift in der Hand!
00:05:08: Auf jeden Fall ... So bin ich dann hier angefangen und bin letztendlich im Laufe der Zeit, neunzehnundseinzig dazu verdonnert worden die EDV in den Anfang zu bringen.
00:05:24: Mit riesigen Kästen und Nachtschichten und Wochenenden
00:05:30: usw.,
00:05:31: wie das damals so war.
00:05:33: auf jeden Fall mussten sie zum Beispiel die Daten Am einigstens zwölften jeden Jahres in Oldenburg sein, damit die dann auch dort verarbeitet werden konnten.
00:05:48: Weil wir noch keine ständigen Verbindungen nach Oldenburger hatten.
00:05:53: Weil Schnee und Eis ... Manchmal, wenn wir dann Silvester nach Hause kamen, da lagen die anderen schon im Bett.
00:06:01: Da durften wir erst mit dem nächsten Anfang.
00:06:06: Ja so ist das dann geworden nicht?
00:06:08: Genau, dann hole ich noch mal Jana in die Runde.
00:06:11: Deine Stimme kennen viele Podcast-Hörer schon vor allen Dingen, die aufmerksam sind.
00:06:16: und heute bist du gerade so ein bisschen dazu verdonnert worden um heute Teil dieser Sendung zu sein weil du auch die Initiatoren dieser Sendungen bist.
00:06:23: Du hast dich ja im Vorfeld schon um alles gekümmert und sich darum gekümpft dass wir heute hier zusammensitzen können.
00:06:27: und alles organisiert magst du dich vielleicht auch mal kurz vorstellen.
00:06:31: Ja, hallo Dennis!
00:06:33: Erst einmal vielen Dank für die Einladung.
00:06:34: Für die spontanen Einladungen das ist für mich auch das erste Mal dass ich hier dabei bin und vor allem auch interessant dass ich dabei sein darf weil ja die ganze Geschichte der Reifeisen die kenne ich noch gar nicht.
00:06:44: Ich bin erst seit zwei Jahren hier dazu gekommen Und ja unterstütze dich in einem und genau
00:06:52: Sehr schön.
00:06:53: wir sind dann tatsächlich eher oder beschäftigen uns gerade mit den Themen der Gegenwart und auch der Zukunft.
00:06:59: Das bringt mich zu dem Thema, wo wir hier sind.
00:07:02: Wir sind gerade im Archiv der Reifeisen-Empfechte?
00:07:06: Was genau ... Ich sehe das alles vor mir, aber die Leute, die an den Endgeräten sitzen können ja nicht sehen.
00:07:14: Wie genau beschreibst du das Archiv und was ist das?
00:07:21: Also, wir haben begonnen damit, dass wir relevante Unterlagen ... von den einzelnen Betriebsstellen, die durch Fusionen im Laufe der Jahre zu uns gekommen sind.
00:07:34: Einzusammeln und diese Unterlagen dieser Aktenberge haben wir gesichtet und relevante Unterlagen für uns entnommen und haben daraus die Daten, die wir dann später auch verwenden wollen digitalisiert.
00:07:54: Okay, jetzt sagst du gerade Aktenberger.
00:07:56: Ich sehe hier schon einiges stehen ... Wie viel mehr gab es denn, was nicht zu finden ist?
00:08:03: Ja das ist ... Anhängerweise hätte ich fast gesagt!
00:08:10: Das war eine ganze Menge und wir haben die Ordner, die ihr sehen könnt... mit den relevanten Unterlagen.
00:08:25: Diese Ordner sollen später auch in einem Archiv verbleiben, wir haben quasi nur die Unterlagen, die wir zur Digitalisierung benötigen entnommen und anschließend sollen diese Ordner, die ihr hier sehen könnt, in einem gesonderten Raum archiviert werden.
00:08:43: Die sollen für die Zukunft aufbewahrt werden.
00:08:47: Ist es eine Art Chronik geplant oder macht ihr da was Greifbares Für den Interessenten nachher raus oder ist das erst mal nur für interne Zwecke?
00:08:59: Nein, also wir haben im Verwaltungsgebäude in Klein-Bersen eine große Landkarte mit dem Verbreitungsgebiet der Firmen die jetzt zu uns gehören und durch Fusion zu uns gekommen sind.
00:09:16: Ja genau richtig.
00:09:17: Und Interessierte können dann später Über Touchscreen können die dann eine Betriebsstelle anwählen und dann fächern sich da Daten auf.
00:09:32: Gründungsjahr, Gründungshvorstand Erster Rechner, erster Vorstand Aussichtsrat Wenn vorhanden sind historische Bilder von den ersten Gebäuden Und die spätere Entwicklung der Unternehmen.
00:09:51: Fusion Das ist eigentlich das Ziel.
00:09:55: Ja, schönes Ziel auf jeden Fall!
00:09:58: Seit wann macht ihr das denn?
00:10:00: Also das sind ja ... Du sagst es ja gerade schon Anhängerweisematerial was jetzt gar nicht zur Verwendung kommt und hier sind nur die relevanten Daten und das ist auch noch mal.
00:10:09: also ich sage mal so dass Christa auch nicht so in kofferraum.
00:10:11: ne was hier jetzt noch so steht seit wann macht dir das denn schon?
00:10:14: Also wir haben zwei tausend neunzehnt damit begonnen.
00:10:18: dann haben wir eine kleine pause gemacht während der corona-krise.
00:10:23: Wir sind eigentlich, wenn nichts anderes dazwischenkommt jeden Mittwoch von
00:10:31: halb
00:10:31: zehn bis halb eins oder ein Uhr hier in der Geschäftsstelle.
00:10:37: In Spannarenstädte.
00:10:39: und das Problem was wir jetzt haben ist da von den Betriebsstellen wo es keine relevanten Daten oder wenig relevanten Daten finden konnten.
00:10:56: Da müssen wir die Protokollbücher durcharbeiten und wie es allgemein bekannt ist, früher wurde in altdeutscher Sprache zum Beispiel Sütterlin geschrieben und mittlerweile sind wir da schon ganz firm drin aber wie ihr wisst die Handschriften sind unterschiedlich und dann ist das manchmal ganz schwierig Sätze zusammenzukriegen.
00:11:24: Also wir durchsuchen die Protokollbücher nach Daten, die wir dann später für uns verwenden können und das zieht sich hin bis man so ein Jahr durchgearbeitet hat, durchgelesen hat.
00:11:40: Da vergeht schon ganz schön viel Zeit.
00:11:42: Das
00:11:42: glaube ich dir.
00:11:43: also wenn du mir jetzt gesagt hättest ihr seit zwei tausend neun dabei hätte ich dir das auch sofort geglaubt weil da ist ja jede Menge Arbeit die dahinter steckt.
00:11:50: Ja das ist richtig
00:11:53: Heinz, was macht die Geschichte der Reifeisen-Emsfechte denn besonders?
00:11:56: Oder hast du eine Idee, warum die Geschichte des Reifeisens Emsfechten jetzt gerade vielleicht etwas anders ist als die von anderen Genossenschaften.
00:12:04: Was ist da so das Spezielle und was meinst du dazu?
00:12:08: Vorrangig sehe ich ja die weit gefächerte Ausstellung hinsichtlich der Betriebe.
00:12:19: Es gibt ja nicht nur das Bankgeschäft, es gibt das Wagengeschäft.
00:12:23: Es gibt Windkraft und Kraftfuttermittelwerke und so eine Bank die sich so breit aufgestellt hat.
00:12:34: Die wird auch lange leben!
00:12:37: Das war immer mein Ziel und das habe ich auch in manchen Betriebsratssitzungen vorgetragen dass wir unheimlich darauf achten müssen, dass wir für die Zukunft entsprechendes Eigenkapital bilden.
00:12:51: Um anschließend so wie jetzt zum Beispiel solche, sag ich mal belastende Auswirkungen der Weltwirtschaft auch dementsprechend tragen zu können.
00:13:03: Dazu muss ich sagen, dass ich lange Jahre ja weiter das Rechnungswesen war und deswegen auch ein bisschen Einblick in die Materie habe.
00:13:16: Und das sehe ich auch für die Zukunft nur als Gängiges, für diese Genossenschaft.
00:13:27: Vielleicht darf ich da mal meine Frage stellen?
00:13:29: Ich würde interessieren, Heinz wie sich das Unternehmen organisatorisch verändert hat in den ganzen Jahren.
00:13:35: Organisatorisch will ich eben schonmal sagen zu Anfang haben wir im Prinzip alles gemacht ist egal Wenn er an einem Förderschein hatte, hat er den Lkw gefahren und Futtermittel durch die Gegend gerast.
00:13:51: Und dann im Kartoffelgeschäft haben wir Kartoffelsortiert bzw.
00:13:57: Säcke verladen.
00:13:58: Also auf der anderen Seite haben wir dann Kundenberaten in sichtlich Anlage, Kredit usw.
00:14:07: Dieses Allround ist jetzt natürlich schon mehr oder weniger Vergangenheit weil ... sich die Aufgabenbereiche ja so immens ausgeweitet haben, dass jeder nicht alles kann.
00:14:22: Ja, das hat sich sicherlich mehr spezialisiert.
00:14:24: Das kriegst du heute anhand der, wir haben ja gerade schon mal gesagt, neun Hundert Mitarbeiter.
00:14:27: Da kriegste es gar nicht mehr hin, dass da eine alles macht.
00:14:30: Wenn Du dann die Entwicklung siehst von zwanzig auf neun hundert, das ist natürlich auch ein immenses Wachstum.
00:14:36: Aber kann ich mir das wirklich so vorstellen?
00:14:37: Also da hat der Bankkaufmann bei der Kartoffelverladung mitgeholfen wie Du grade saß und der Mann aus der Ware musste dann nebenbei wenn er unterwegs zum Kunden war noch einen Bauchsparfvertrag mitnehmen.
00:14:48: Die Kaufmännischen angestellten.
00:14:52: Die haben das dann gemacht.
00:14:52: Kann man sich gar nicht vorstellen, was war früher so?
00:14:56: Ja doch also vorstellen kann ich mir das prinzipiell schon sicherlich aber es ist schon eine finde ich relativ kurze Spanne in der das Unternehmen dann so gewachsen ist.
00:15:06: Ich meine unsere Ehefrauen manchmal die waren dann auch eingeladen zum Kartoffelsortieren die saßen dann am Band und haben dann kartoffelsatiert von manchmal bis abends zehn Uhr.
00:15:20: Und anschließend haben wir dann natürlich auch ein bisschen was zu uns genommen.
00:15:31: Ich hatte immer den Auftrag, abends meine Frau abzuholen in Sögel und abends dann wieder mehrere Leute zurückzunehmen.
00:15:43: Dann hatte ich also einen Arbeitsdach von morgens sieben bis abends um elf.
00:15:49: Selbstverständlich, Bitte schön.
00:15:53: Im Frühjahr war es zum Beispiel so ... Wir haben bis zu den Öffnungszeiten im Büro gearbeitet und abends wurden Lkw's abgeladen.
00:16:08: Im Früher kam die Düngelemittel-Säcke.
00:16:13: Die waren damals nur in Säcken verpackt, aah, fünfzig Kilo.
00:16:19: Die kamen dann Wagonweise in Sögel am Bahnhof an.
00:16:23: Dann haben wir uns da dort vom Büro um sechs Uhr getroffen oder manchmal um fünf, und haben die Wagons entladen und saßen um acht Uhr wieder im Schreibtisch.
00:16:37: Im Herbst kam es auch vor, wenn die Getreideernte eingefahren war und bei uns abgeliefert wurde, musste das Getreid ihr oft getrocknet werden.
00:16:47: Und dann haben wir ... in der Nacht an einer Trocknungsanlage gestanden und haben die bedient.
00:16:54: Und morgens um acht Uhr saß mich wieder am Schreibtisch, und jeder Mitarbeiter im Büro, der hatte auch einen... eine Arbeitsausrüstung mit dabei, damit er sich umziehen konnte.
00:17:07: War das Bild, was ich scherzhaft gezeichnet habe, nicht mal so weit weg?
00:17:10: Das war Realität damals.
00:17:14: Das haben wir gar nicht anders kennengelernt.
00:17:16: Mit den Fünfzig Kilosäcken gibt's heute zum Teil auch noch Workout und dafür fahren die Leute nach Feierabend ins Fitnessstudio.
00:17:27: Was sind denn ... Wir haben gerade über Spitzname gesprochen, das ist mir zu rausgerutscht.
00:17:35: Was findet man typischerweise für Daten in diesem Archiv?
00:17:37: Es ist grad schon mal so ein bisschen gesagt ihr arbeitet auch die Kroniken durch oder auch die Protokollbücher.
00:17:42: was sind denn das grundsätzlich für Daten nach denen ihr auch sucht?
00:17:47: also sind das jetzt eher historische Daten.
00:17:49: oder wo?
00:17:50: sagt ihr okay dass es eine relevante Information?
00:17:53: und das kann weg.
00:17:55: ja wenn es besondere Vorkommnisse gehabt in den Unternehmen oder die Unternehmen haben expandiert, oder damals auch schon fusioniert.
00:18:06: Das ist ja auch interessant und besondere Vorkommnisse.
00:18:12: da kann ich ein Beispiel bringen was auf sehr interessant für mich zumindest war wie ich die Protokoll Bücher der ehemaligen Genossenschaft Sögel durchgesehen habe.
00:18:26: Habe ich unter anderem festgestellt dass, äh, nineteen hundert vierundzwanzig Bernhard Kohn zum Geschäftsführer ähm gewählt worden ist und der.
00:18:41: er hat damals gleichzeitig einen privaten Landhandel betrieben.
00:18:46: Und Johannes Kohn war zu der Zeit im Aufsichtsrat und die beiden haben ja später das Unternehmen Kohn Futtermittel in Sögel gegründet.
00:18:59: Nach einiger Zeit hat Bernhard Kohn die Geschäftsführertätigkeit in Sögel aufgegeben und sich nur noch seinem privaten Landhandel gewidmet.
00:19:09: Das war interessant.
00:19:13: Kurz nach dem Krieg, damals haben viele Genossenschaften die Türen geschlossen, weil es keine Ware zu kaufen gab.
00:19:22: In Sögell war das ebenfalls so.
00:19:27: Die Besetzungssoldaten ... Die haben in der Zeit das Büro der Genossenschaft Sögel ziemlich ausgeräumt.
00:19:36: Der Panzerschrank wurde geknackt, die Wertgegenstände wurden entnommen.
00:19:41: Einige Büromaschinen sind entwendet worden.
00:19:46: Das wurde so auch in den Protokollen festgehalten und der Lager-Schuppen der Genosenschaft wurde konfiziert Und die Besatzungssoldaten haben den dann benutzt, um ihre Vorräte dort unterzubringen.
00:20:03: Lebensmittelwunder-Eingelager.
00:20:04: Die kamen denn über Willemshafen nach Sögel.
00:20:07: und da kann ich auch noch eine interessante Anekto der erzählen.
00:20:12: Ein alter Sögler hat mir mal erzählt in den Jahren war er Jugendlicher und die Jungs haben sich ja auch dafür interessiert was die Besitzungssoldaten dort für Ware einlagern Und haben das auch beobachtet und gesehen, wo was hingestellt wurde.
00:20:34: Das Sögler Warenlager war damals aufgeständert.
00:20:40: Bei Nacht- und Nebel sind die dann unter das Gebäude gekochen, hatten ein Bohrer dabei und Schüsseln.
00:20:49: Dann haben sie von unten durchs Holz durch die Planken gebohrt und haben Zuckersäcke angezapft und haben das in die Schüsseln rieseln lassen.
00:20:59: Zucker war zu der Zeit ja rar, so haben sie sich damit versorgt.
00:21:05: Das hat nichts mit dem Protokoll zu tun, aber es gehört auch dazu.
00:21:09: Aber das ist ein Teil der Geschichte?
00:21:10: Ja, genau!
00:21:13: Würdest du sagen, dass war jetzt auch der spannendste Archivbefund oder habt ihr da noch mehrere Befunde?
00:21:20: Es gibt natürlich ... Für den einen ist das mehr interessant.
00:21:26: Vielleicht kannst du da was zu sagen Heinz?
00:21:29: Ja, man findet da zum Beispiel dass das erste Fahrrad für den Betrieb in two fifty angeschafft wurde Dass man die Kohle ausgetauscht hat gegen Öl.
00:21:46: dann Die einzelnen Familien die In den Vorständen oder Aufsichtsräten sich befunden haben nicht nur Familien, aber deren angehörige Aussichtsräte.
00:22:01: Damals Anschaffung die für manche kleine Genossenschaft riesengroß war wie zum Beispiel eine Kartoffel Dämpfmaschine und daraus entstand ja auch im Prinzip immer die Notwendigkeit in einer Generalversammlung über solche Anschaffungen zu beraten und beschließen zu lassen.
00:22:27: Und so etwas ist die Errichtungsweisen für dieses Unternehmen, in der Generalversammlung hatte Vorstand- und Aussichtsrat vorgeschlagen ein Kraftfuttermittelwerk neuesten Arzt zu erstellen.
00:22:49: Der Genaulandschaftsverband hat natürlich dementsprechend auch einen Gutachten geschrieben ob die Genossenschaft das überhaupt tragen kann.
00:23:01: Das ist negativ dargestellt worden von einem Prüfer, aber der Vorstand konnte den Gerarversammlung überzeugen.
00:23:13: Wir machen das!
00:23:15: Wenn das nicht passiert wäre dann hätten wir alle keine Arbeitsplätze mehr gehabt.
00:23:21: Ja.
00:23:22: Das war das Kriterium ... dass eine Genossenschaft dieser Größenordnung entstehen konnte.
00:23:30: Da flüchtigte er absolut bei, genau!
00:23:32: Dann hätte sich das Ganze sicherlich ganz anders und sicherlich auch nicht so positiv entwickelt in den ganzen Jahren.
00:23:39: Heinz wie genau archiviert ihr denn jetzt diese Dokumente die ihr da findet?
00:23:46: Wie Wili auch gerade schon sagte, die ihr für relevant haltet.
00:23:48: Ich seh da schon.
00:23:49: Also Scanner also das wird alles dann erstmal digitalisiert heißt in diesem Fall wird eingescannt und dann archiviert und abgelegt und
00:23:57: strukturiert
00:23:57: abgelegt wahrscheinlich.
00:23:58: Hier ist auch schon die zweite Platte.
00:24:01: Da wird alles gesichert.
00:24:06: Alles was ich im PC mache wird automatisch da gesichern Und es sozusagen wenigstens zweimal Ja, ja.
00:24:16: Und Dokumente werden grundsätzlich eingescannt.
00:24:22: Relevante Begebenheiten oder Bilder oder sonst irgendwas wird auch gemacht.
00:24:27: zum Beispiel sämtliche Gebäude wie ich habe jetzt letztens noch fotografiert in Starvan ein altes gebäude für die Ware von Starvan Für die Genossenschaft Starvan damals ist schon verkauft.
00:24:43: an einer An einem Land wird den Stahlwahn, aber da stand das noch obendraan.
00:24:48: Oder wie in Tinn-Emmeln am Bahnhof steht auch nur der Name dran.
00:24:54: Keiner wusste mehr, wo das da überhaupt eine Genosschaft war und solche Kriterien versuche ich dann nach diesen Kriterieren versuchen zu zusammenzustellen.
00:25:06: also es wird im Prinzip viel digitalisiert auch Bilder Zum Beispiel die Genossenschaft Lärden.
00:25:16: Da haben wir ungefähr, würde ich wie sagen, drei Hundert Bilder aus deren Betriebszeit.
00:25:29: Ist zwar bei uns untergegangen aber es steht noch hier.
00:25:33: Ja ja genau und das ist dann natürlich mit Arbeit verbunden das Ganze zu tun?
00:25:38: Das ins Detail dann reinzubringen beziehungsweise anschließend eventuell ein Buch herzustellen.
00:25:47: Das ist der zweite Schritt, das ist im Prinzip die Vorarbeit für sowas.
00:25:55: Wann plant ihr denn mit dem Mit der Sichtung der ganzen Daten und mit der Archivierung fertig zu sein?
00:26:00: Da gibt es da so einen Zeitpunkt wo ihr sagt okay bis dahin möchte er fertig sein.
00:26:04: oder Ich hab euch nicht als sehr aufgeregt empfunden und das meine ich positiv.
00:26:08: Ihr lasst euch die Zeit, die ihr dafür braucht.
00:26:11: Wenn ihr fertig seid, gibt den ein Signal wahrscheinlich?
00:26:14: Ja,
00:26:14: das kann man so sagen ... Wir können es ja schlecht einschätzen.
00:26:20: Weil das Studieren der Protokollbücher ist sehr zeitaufwendig.
00:26:28: Die haben eine Handschrift, da müssen wir ... uns die Sätze zusammenreiben.
00:26:34: Da kann man einzelne Worte wohl daraus entnehmen und müssen Daraus Sätze bilden, das zieht sich hin.
00:26:41: also wir haben uns kein Zeitrahmen gesetzt.
00:26:44: wenn wieder mit durch sind oder meinen es ist wir haben genug Material dann ist es der Zeitpunkt wo wir denn hier diese Arbeit beenden.
00:26:56: und dann geht es darum umzusetzen im Verwaltungsgebäude, was ich zu Anfang erwähnt habe.
00:27:02: Ja genau die quasi ich sag mal digitale Archivtafel würde ich es mal jetzt nennen.
00:27:08: Die Ordner, die noch hier zu sehen sind sollen auch archiviert werden.
00:27:13: da kann man später vielleicht nochmal irgendwelche Daten daraus entnehmen, die wir für uns nicht benötigen.
00:27:22: Ursprünglich hatten wir auch geplant wie wir also Heinz und Ich Wir sind in den Neunzigerjahren schon mit angefangen, dass wir so eine Art Archiv angelegt haben für alte Büromaschinen.
00:27:38: Die ersten Büromaschinen oder Bohrungsmaschine waren Riesengeräte.
00:27:43: Dass man die Personen dahinter saß und die bedient hat gar nicht sehen konnte.
00:27:51: Und wir hatten auch einiges zusammenbekommen.
00:27:55: Eines guten Tages ... haben wir mal nach den Maschinen gesehen, da war nichts mehr da.
00:28:03: Und in Zwischenzeit wohl ein Alteisenhändler in der Firma vorstellig geworden und ein Kollege hat gemeint also die Dinger, die braucht sowieso keiner mehr, die nehmen nur Platz weg und hat sie mitgegeben zu unserem Leitwesen.
00:28:20: Diese hätten wir natürlich auch gerne irgendwo ausgestellt als Anschauungsmaterial.
00:28:26: Aber das ist uns jetzt leider versacht worden.
00:28:28: Das sollten wir in den Aufruf machen!
00:28:30: Wenn derjenige, der das mitgenommen hat, kann er die Sachen zurückbringen?
00:28:34: Er
00:28:35: wird sich wahrscheinlich wiedererkennen.
00:28:38: Einen kleinen Teil davon existiert ja ... In der zweiten Etage des Verwaltungsgebäudes vor dieser großen Wand.
00:28:46: Genau, da stehen noch Schreibmaschinen.
00:28:49: Und ein paar Exponate und dann draufsteht Leihweise Richter.
00:28:56: Ach so, ja.
00:28:56: Okay das ist mir tatsächlich noch nicht aufgefallen werde ich mal drauf achten.
00:29:01: Ja sehr schön toll was ihr macht.
00:29:04: also ich finde es echt spannend was ihr hier macht.
00:29:07: und wie seid ihr denn?
00:29:08: du hast jetzt gerade gesagt schon seit den neunzigern seid ihr dabei?
00:29:11: Und habt ihr da schonmal ein bisschen mit angefangen?
00:29:14: Wie kommt man dann auf die Idee plötzlich?
00:29:16: Also man warte ja nun mal in der Situation.
00:29:18: Ihr wart ja beide jetzt Mitarbeiter des Unternehmens.
00:29:21: und
00:29:22: wann kam die Idee zu sagen Mensch sowas machen wir mal.
00:29:26: Wir sind vom damaligen Vorstand darauf angesprochen worden.
00:29:31: Man hat wohl gemeint, dass wir die Leute wären, die das machen können?
00:29:37: Ihr habt jetzt Zeit und Interesse.
00:29:40: Das war ja bekannt.
00:29:44: Da haben wir sofort unser Okay gegeben, das machen wir gerne.
00:29:49: Ich muss sagen es macht uns bis heute noch Spaß.
00:29:52: Den Eindruck hab ich auf jeden Fall auch.
00:29:54: Es hat einen weiteren Vorteil.
00:29:56: behält noch den Kontakt zu vielen Kollegen, zu vielen ehemaligen Kollegen.
00:30:02: Und kriegt auch so ein bisschen mit was in der Firma heute noch so
00:30:05: passiert.
00:30:07: Das glaube ich!
00:30:07: Ja und man entdeckt ja auch wie ihr jetzt gerade schon beide eine Geschichte erzählt habt.
00:30:12: mal Natürs und sagt Mensch, so war das damals?
00:30:16: Das wusste man ja gar nicht und das würde ohne euch.
00:30:18: also wenn es eure Arbeit jetzt nicht geben würde wird das wahrscheinlich auch nie jemand erfahren.
00:30:21: solche Geschichten dann
00:30:22: Wenn wir jetzt erzählen oder wenn ich jetzt erzähle Wie wir damals angefangen sind, wie die Buchhaltung, die Buchführung aussah.
00:30:31: Es wurde vieles mit der Hand gemacht ... Die Zinsen zum Beispiel wurden mit der hand ausgerechnet und zum Jahreschluss im Dezember gab es eine Urlaubsperre, galt für den ganzen Dezmber.
00:30:47: Und dann wurden die Konten gestaffelt.
00:30:50: Es gab Staffelbögen in Dienervierformat.
00:30:53: Da wurden dann die ... Salden und die Waluten eingetragen.
00:30:57: Und dann die Formel Kapitalmann Hundertstel, Zinszahl durch Zinsdivisor ... Dann wurden die Zinsen mit der Hand ausgerechnet.
00:31:06: Das ist ein wahnsinniger Arbeitsaufwand gewesen.
00:31:10: Deswegen haben wir im Dezember auch viel Überstunden machen müssen.
00:31:14: Also Dienstschluss, neunzehn Uhr
00:31:19: war
00:31:20: am Anfang in der Regel.
00:31:22: War die Regel.
00:31:26: Die ... Daueraufträge zum Beispiel.
00:31:30: Oder können sich die jungen Leute heute gar nicht mehr vorstellen, da gab es einen Karteikasten.
00:31:35: Da wurden die Daueraufträgen je nach Ausführung hinterlegt Das heißt wöchentlich vierzehn Tage monatlich Und dann musste man diese Kartei im Blick haben.
00:31:48: Wann müssen welche ausgeführt werden?
00:31:50: Dann wurde die entsprechende Karte entnommen und per Hand wurde eine Überweisung ausgestellt.
00:31:56: das war ein Daueroftrag Bochensmäßig, ich hab ja vorhin schon erwähnt, dass es da diese riesigen Burungsmaschinen gab.
00:32:07: Da wurde dann ein DIN-AIV ... ... doppelseitiges Blatt.
00:32:17: Man konnte also ein bisschen stärkeres Papier.
00:32:21: Da wurden einen Kontoauszug im DIN AIV Format reingelegt mit Kohlepapier.
00:32:28: Und das war dann der Auszug, im DINFV-Format, der später entnommen wurde.
00:32:38: Dann gab es die ersten Fortschritte.
00:32:41: Dann wurden Lochkarten erstellt und dieses Gerät um Lochkaten zu erstellen hat natürlich nicht jedes Unternehmen gehabt.
00:32:51: Für uns stand das bei der Genossenschaft in Rastdorf.
00:32:57: Da hatte jede Genosschaft in der Umgebung einen festen Termin, wann die dort die Lochkarten erstellen konnten.
00:33:06: Da musste immer einer von den Azubis ... nannte man damals noch Lehrlinge oder im Jagong Stifte wahrscheinlich, weil man Stifter anspitzen kann und die mussten dann vorstrippen.
00:33:22: Dann wurden die Buchungsbelege in diese Maschine eingegeben.
00:33:27: Es wurden Lochkartner erstellt.
00:33:29: Die wurden denn vom Kurier von der Anfahrarbeitung in Orlenburg abgeholt und dort eingelesen.
00:33:37: Das ist tiefste Vergangenheit, das sind die Empfänger der Buführung gewesen bis dann die Umstellung kam mit Beasy.
00:34:01: Und ... — — — – — —— — — « — — » — —» — — Aber er hat ab und zu viel Kopfschmerzen dabei gehabt, aber er hat es gut gemacht.
00:34:13: Ich war ja motiviert.
00:34:15: Es steht im Nachhinein was ich teils, dass das im Protokoll Ende of the year is.
00:34:22: Herr Richter wird beauftragt, die EDV einzuführen.
00:34:28: Wenn das nach einem Jahr nicht klappt, dann müssen wir uns um einen neuen.
00:34:34: Mitarbeiter bemühen.
00:34:35: So steht es im Protokoll.
00:34:38: Oha, das waren aber mal ...
00:34:41: Ich wusste ja nicht, aber war trotzdem Motivationen.
00:34:44: Ich hatte da einmal Affinität für Buchhaltung und Naja ich habe mir dann auch.
00:34:54: Im jahre siebzig hab ich mir einen eigenen pc gekauft der damals viertausend fünfhundert mark gekostet.
00:35:02: meine Mein Nettogehalt lag bei vierhundertfünfzig.
00:35:07: Weiß man, in welchen Größenordnungen das war?
00:35:10: Knappes Jahresgehalt.
00:35:12: Und nur aus Vorsicht, dass man in der Bank nichts verkehrt machen konnte.
00:35:18: Irgendwie Dateien zerschießen oder was weiß ich ... So sind wir angefangen!
00:35:25: Aber bevor ich weiter rede ... Wir hatten auch einen Partner mehr, der sich hier um dieses Archiv mit bemüht hat.
00:35:34: Ja, das müssen wir auch auf jeden Fall erwähnen.
00:35:38: Das ist unser ehemaliger Kollege und Vorstand Hans Wolken der leider viel zu früh verstorben ist.
00:35:45: mit dem haben wir am Anfang hier zusammengearbeitet Und Wir waren gutes Team.
00:35:52: dass wir alle drei gut zusammen gepasst und das ist eigentlich auch die Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit.
00:35:59: Er ist dafür verantwortlich gewesen, dass wir Spann-Hanstädte in ziemlicher Ausprägung erfassen konnten.
00:36:09: Mhm.
00:36:11: Ja ... Mensch, schön!
00:36:15: Dann würde ich sagen... Ich glaube, wir haben unsere Fragen gestellt.
00:36:17: Oder habe ich was übersehen?
00:36:19: Nein,
00:36:20: ich glaube ... Vielen Dank.
00:36:22: Ich hab da noch mal
00:36:23: ... Bitte dann
00:36:25: eine Sache, die ich gerne erwähnen möchte.
00:36:30: Zum Schluss noch eine bitte ... an die Mitarbeiter, ehemalige Vorstände, Aufziehsräte, Geschäftsführer etc.
00:36:39: Im jeweiligen Umfeld nachzufragen und nachzuschauen ob noch irgendwelche Dokumente, Juuliumsschriften Bilder, Protokollbücher in den Familien bei den Heimatvereinen und sonstigen mit der Genossenschaft im Zusammenhang stehenden Personen irgendwo vorhanden sind.
00:36:58: dann könnten wir unsere Unterlagen noch ergänzen.
00:37:02: Ja, das würden wir gerne weitergeben.
00:37:04: Also diejenigen, die euch dann kennen können sich dann direkt an euch wenden ansonsten gerne auch bei den Vorstandsmitgliedern der Reifeisen im Sächte melden und dann sorgen wir denn dafür dass die Sachen dann auch hier zu euch kommen und entsprechend ausgewertet werden können.
00:37:18: Inzwischen sind es ja forty-fünf Genossenschaften, die unter unserem Dach stehen, nicht?
00:37:24: Die vereint sind und soll ja auch so ein bisschen eine Wertschätzung sein an diese einzelnen Dörfer und Leute, die sich da engagiert haben für die einzelne Genossenschaft.
00:37:40: Und jetzt aber eben im Großen und Ganzen untergegangen sind, dass diese Leute auch mal oder die Dorfgemeinschaften, das sie auch so innerhalb dieses Betriebs geschätzt werden.
00:37:57: Vielleicht trägt es dazu bei, bisschen mehr mit diesem Betrieb identifiziert.
00:38:07: Nämlich Identifikation besteht ja nicht nur daraus, dass man sich am einigstens eines Monats das Geld abholt sondern tatsächliches Interesse an dieser Genossenschaft zeigt.
00:38:22: Da gebe ich dir vollkommen recht es ist schönes Schlusswort.
00:38:25: auch Heinz danke dafür.
00:38:26: dann würde ich sagen schönen Dank dass wir heute bei euch zu Gast sein durften Spannende Ausführungen, die wir und das auch mal zu sehen.
00:38:33: Also Albert wär's mir gesagt, du musst da unbedingt hinfahren.
00:38:35: Du musst es aussehen damit du verstehst was da passiert.
00:38:38: er hat recht gehabt muss ich sagen.
00:38:39: also man muss hier wirklich das Mal gesehen haben um auch Die tragweite dessen was ihr wirklich auch an Daten auswertet auch mal gesehen zu haben.
00:38:47: Und dann ja bedanken wir uns recht herzlich und Ich würde sagen wenn ihr fertig seid mit dem Ganzen und ihr gebt Das signal dass jetzt was veröffentlicht werden kann Dann machen wir nochmal eine Sendung
00:38:57: Ja und dass ihr hier heute bei uns anwesend Seit unterstreicht ja auch die Wertschätzung unserer Arbeit hier.
00:39:04: Auf jeden Fall, auf jeden Fall!
00:39:07: Ja dann sage ich schön Dank und bis bald weil wenn ihr fertig seid dann hören wir uns noch mal.
00:39:12: Natürlich.
00:39:14: Danke schön.
00:39:23: An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Heinz und an Willi.
00:39:27: Und natürlich auch an dich, Jana für diese kurzweilige Folge die wir da aufnehmen durften.
00:39:31: Weht ihr spannendes Thema?
00:39:33: Ich bin gespannt auf das was danach kommt!
00:39:35: Wir kommen zu meinem Kollegen Florian Feldmann der uns wie immer mit Aktuellem aus dem Markt versorgt.
00:39:57: Insbesondere in den USA.
00:39:58: Hier wurde eine um zwölf Millionen Tonne geringere Ernte geschätzt und waren beziehungsweise sind die widrigen Witterungsbedingungen mal zu trocken, dann frostige Nächte usw.
00:40:11: Aber auch bei den anderen Exportnationen wurden die Ehren etwas gekürzt also im Vergleich zum äußerst starken Vorjahr.
00:40:18: Nichtsdestotrotz sollte die Versorgungslage okay sein solange die übrigen Exportnations nicht noch weitere Kürzungen vornehmen müssen.
00:40:27: Auch für die weitere Preisentwicklung entscheidend ist der Mais.
00:40:31: Hier läuft die Aussaat weiterhin nach Plan, das Wetter wird im Juni und Juli aber noch einen erheblichen Einfluss haben.
00:40:40: Zudem rechnet bei dem aktuellen hohen Ölpreis die Ethanolproduktion auf Maisbasis.
00:40:47: Zu den Ölsaten Ja Sojaschrot ist weiterhin sehr teuer gerade in Hinblick auf die eigentlich üppigen Ernten in Nord- und Südamerika.
00:40:58: Hier ist das physische Angebot jedoch weiterhin begrenzt.
00:41:02: Einerseits hat es logistische Effekte, andererseits innerpolitische beispielsweise in Argentinien.
00:41:08: Ihr droht auch wieder einmal einen Streik, was natürlich für so ein exportorientiertes Land wie Argentinian schon eine hellliche Einfluss hat kann allerdings auch nur von kurzfristiger Natur sein.
00:41:23: Für Preisentlastung könnte die schrittweise Senkung der Exportsteuer allerdings sorgen.
00:41:29: Diese Salle, Dinge mittelfristig zu sehen.
00:41:32: Rapschrot ist weiterhin auch auf einem hohem Niveau gerade altehntig wobei wir in den letzten Tagen etwas nach unten gekommen sind.
00:41:42: Aber solange der Krieg weiterhin andauert bzw keine Lösung verhandelt ist die Ölpreise wieder kräftig nach unten zu drücken rechnet sich weiterhin Bio-Diesel extrem gut was die Nachfrage ankurbelt und damit preisunterstützend ist.
00:41:57: Das war schon wieder bis zum nächsten
00:42:01: Mal.
00:42:19: Die Veranstaltungstipps aus dem Hause der Reifeisendämsfächte fallen in dieser Folge relativ kurz aus.
00:42:24: Da möchte ich nur hinweisen auf den April, Juni, im Saal Ritter in Wilsum findet unsere diesjährige Generalversammlung statt.
00:42:34: alle Mitglieder sind hier zu herzlich eingeladen.
00:42:36: ihr werdet darüber separat per Post informiert.
00:42:40: Dann
00:42:47: bleibt es mir an dieser Stelle nur noch euch fürs Zuhören zu danken.
00:42:50: Schön, dass ihr wieder eingestaltet habt.
00:42:52: Bleibt uns gewogen bis zum nächsten Mal!
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